Projekt: Wo ist das Paradies...? · Foto: Gripp · Model: Eliwagar
Projekt: Wo ist das Paradies...? · Foto: Gripp · Model: Tina Effertz
Projekt: Wo ist das Paradies...? · Foto: Gripp · Model: Dagmar Cologne

Wo ist das Paradies...? beschäftigt sich mit der Frage, wie der einzelne Mensch das Paradies sieht, beziehungsweise findet.
Zur Projektdurchführung hat sich der Wesselinger Künstler Torsten Gripp mit dem Kölner Fotografen Markus Nischk zusammengeschlossen. Für sie ist in erster Linie der Mensch interessant, der sich mit seinem Körper auszudrücken versteht, der seine Schrullen und Qualitäten direkt am Körper offenkundig werden lässt. Sie wollen keine Bilder machen, die sofort eine dominierende Rolle spielen, sondern sich erst später im Kopf des Betrachters enthüllen. Dies heißt natürlich nicht, dass der Körper immer verhüllt wäre.

In einer ersten Serie haben sie sich unter Zuhilfenahme eines Apfels und eines weiblichen Modells an das Thema begeben. Die Fotos wurden erfolgreich in der Städtischen Galerie in Wesseling ausgestellt (Rauminstallation). Dieser Erfolg hat sie animiert das Projekt weiter voranzutreiben.
Weiter Ausstellungen gab es dann in Köln, Basel und Lörrach. Eine Ausstellung in London wird gerade vorbereitet.

In den weiteren Serien haben sie sich dem Thema auf unterschiedliche Weise genähert. Im Focus steht immer die Persönlichkeit des Modells - je nachdem setzen sie nicht ihre Vorstellungen durch, sondern die des Modells. Dies ist eine große Herausforderung und sie sind gespannt, ob sie die nötige Flexibilität über das gesamte Projekt haben.

Es freut die Künstler besonders, wenn die Modelle mit konkreten Vorschlägen zu ihnen kommen  und sich präsentieren.  Mal ist es ein besonderes Tattoo, mal ein tolles Piercing, mal ein schräger Blick oder eine Frisur, bei der man zweimal hingucken muss. Oder - ganz verrückt - total normal im Anzug oder Geschäftsgarderobe. Ein Hochzeitskleid vielleicht oder ein Karnevalskostüm. So stellen sich die Künstler ihre Modelle vor.

In  Ausstellungen und auch in einem  Buch werden dann die Vorstellungen der Modelle präsentiert.
Das komplette Projekt wird  von Ralf Klinkmüller begleitet, der im neuen HDTV Format filmt und nach Projektende einen künstlerisch bearbeiteten Film zeigen wird.

Auf der einen Seite steht der fotografierte Mensch im Vordergrund - so wie er sich gesehen haben will und auf der anderen Seite ist der Versuch abgebildet, den Menschen so zu formen, wie sie, der Künstler und der Fotograf es sehen.

Da die Künstler nicht kommerziell arbeiten, freuen sie sich besonders, wenn sie auf TFP-Basis (time for prints) arbeiten können.

Die Bilder werden in einem großen Studio im Zentrum von Köln und in einem kleinen in Wesseling entstehen. Ideen, Begleiter und gute Laune sind erwünscht.
Die Zeitschiene, die sich die Künstler gesetzt haben, ist auf das Jahr 2006 bis 2008 beschränkt.  Sie begannen im Februar 2006 mit den ersten Aufnahmen. In den nächsten Monaten können die Modelle mit ihren Vorstellungen bei ihnen einen Termin machen und sich fotografieren lassen.

Häufig gestellte Fragen werden HIER beantwortet. Sollten darüber hinaus noch Fragen offen bleiben, würden wir uns freuen, wenn Sie per Mail gestellt werden könnten.

Zur Zeit arbeiten die Künstler daran, die sieben Todsünden und die christlichen Tugenden zu erfassen und bildlich darzustellen.

Die sieben Todsünden sind:


1. Superbia: Hochmut
(Übermut, Hoffart, Eitelkeit, Stolz)

2. Avaritia: Geiz
(Habgier, Habsucht)

3. Invidia: Neid
(Missgunst, Eifersucht)

4. Ira: Zorn
(Wut, Vergeltung, Rachsucht)

5. Luxuria: Wollust
(Unkeuschheit)

6. Gula: Völlerei
(Gefräßigkeit, Unmäßigkeit,
Maßlosigkeit)

7. Acedia: Trägheit des Herzens / des Geistes
(Überdruss)
 

Die christlichen Tugenden sind:

1. Fides: Glaube
2. Caritas: Liebe
3. Spes: Hoffnung

Eine Legende erzählt, dass die vornehme christliche Witwe Sophia ihre Habe an die Armen verteilte und mit ihren Töchtern Fides, Spes und Caritas von Mailand nach Rom reiste, um dort den Märtyrertod zu sterben. Die drei Töchter wurden unter Kaiser Hadrian angeklagt und hingerichtet. Die Mutter begrub sie an einem 30. September an der Via Appia und starb drei Tage später.

 

 


Foto: Torsten Gripp

Das Duo dur7 hat exklusiv für das Projekt: Wo ist das Paradies..? ein Lied geschrieben und als CD veröffentlicht.
Ein kleines Stück können Sie hier hören und natürlich ist es auch möglich die CD zu erwerben. Schauen Sie einfach auf der Website ( http://www.dur7.de ) des Duo´s vorbei und bestellen Sie die CD.

Sampler des Liedes: Wo ist das Paradies..? von dur7 für Torsten Gripp und Markus Nischk

Foto: Torsten Gripp
Foto: Torsten Gripp

 

 

 

Das “große” Studio in Köln.
Blitzanlage von Elinchrome und Multiblitz. Großzügige Räume und ein ganz besonderes Flair im Haus Farina.

Das “kleine” Studio in Wesseling.
Blitzanlage von Hensel und Multiblitz; Stative, Hintergrund und sonstiges von Manfrotto.


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